Sabine Thies
Sabine Thies

Sopranistin

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Pressestimmen:

Donauwörther Zeitung vom 9.7.2001 ("Die Zaubergeige")

...Liebe zum Detail ist allenthalben spürbar: Wenn Guldensack im wahren Sinne des Wortes bis auf's Hemd ausgeraubt wird, wenn Kaspar im letzten Moment den Kopf aus der Schlinge zieht, wenn Gretl beim Wiedersehen mit dem sich distanziert gebenden Kaspar verstohlen auf dessen rechte Hand schaut, ob da nicht womöglich zwischenzeitlich ein Ehering Platz gefunden hat. (...) Unter den Protagonisten sind hervorzuheben; Thomas Ruf als ein Kaspar von erstaunlich schönem und weichem Tenorfluss sowie Sabine Thies mit natürlichem, dem Lied verpflichteten Sopran...

 
 

Freilicht am Mangold-Felsen, Juli 2001

Werner Egks Märchen-Oper "Die Zaubergeige" kam beim Publikum bestens an

...Die Darsteller...sind sehr ausgewogen besetzt. Besonders gut gefiel den Premierengästen die Gretl (Sabine Thies), die überzeugende schauspielerische Fähigkeiten mit grosser stimmlicher Präsenz verband...

  
 

Münchner Merkur (undat.)

Lust an der Lautmalerei

Ein Liederabend mit Sabine Thies, Rume Urano und dem Klarinettisten Stephen Young

...Die Sopranistin dagegen ist hier ganz in ihrem Element, deklamiert plastisch und mit Lust an lautmalerischen Wirkungen. Berg liegt ihr, das wird deutlich, und auch wenn zunächst die hohen Vokale etwas blechern, die Schweller fast zu emphatisch wirken, passt das zu ihrer lockenden Lulu-Stimme. Zwischen "Nacht" und "Sommertage" gelingt ein eindringlich traumverlorener Bogen, aus dem "Im Zimmer" sehr wach, und wunderbar schlicht herausfällt. EVA KATHARINA KLEIN

 
 

Eichstätter Kurier vom 16.5.2001

Erfrischende und erheiternde Kammeroper


Eichstätter Sommerspiele: Mozarts "Entführung aus dem Serail"

...Keine Kompromisse mussten hingegen bei den Sängern eingegangen werden. Die verschiedenen Rollen blieben wie beim Original und wurden nicht angetastet. Die Besetzung war durchweg treffend. Trefflich ausgewählt war Sabine Thies für den Part des Blondchen. Schnippisch, leicht und übermütig spielte und sang sie ihre Rolle. Selbst in den hohen Lagen behielt sie eine volle Stimme und sauberen Ton...

 
 

Süddeutsche Zeitung Nr. 271

Das australische Alphorn


Dean Wilmington und sein Didgeridoo in Gilching

...Ähnlich gestrickt sind die zwei Solo-Nummern, die Wilmington nach der Pause spielte: "Yellow Waters" lässt aus dem tiefen Summton die Wasser- und Tierwelt des "Northern Territory" entstehen und findet ein Gegenstück in "City Life". Das spielt Wilmington auf dem Plastikabflussrohr, ein Panorama der Strassenstimmen: Autos, Hupen, Schreien, Pressluftbohrer und dann ein Schiff, das im Hafenlärm ablegt.
   Experimentierfreudig dann der letzte Teil des Abends: Zuerst Sabine Thies, die mit phantastischer Stimme und eigener Sprache Wilmington ablöst, eine Art Dada-Singsang gegen das und mit dem Brummen des Didgeridoo.

 
 

Münchner Merkur vom 6.6.2000

Famos zubereitetes und köstlich serviertes musikalisches Allerlei


Klavierabend in Tutzing mit Wilding, Netschajew, Uhle und Seewann

...Überraschend betrat nach der Pause die Sängerin und Schauspielerin Sabine Thies aus Pöcking die Bühne. Köstlich interpretierte sie zusammen mit Netschajew ein Lied aus der Dreigroschenoper...

 
 

Münchner Merkur vom 10.12.2001

Pakt mit dem Teufel


Werner Egks Märchen-Oper "Die Zaubergeige" im Kubiz

Unterhaching - Das Werner-Egk-Jahr zu seinem 100. Geburtstag geht zu Ende, aber auch die Tornee des Freien Landestheaters Bayern mit Egks wohl bekanntester - und seit der Uraufführung 1935 - wohl auch beliebtester Oper. Das hängt mit dem Stoff einer Märchen-Oper nach einem Puppenspiel Graf von Poccis zusammen, aber auch mit der Musik, die raffiniert bayerische Volksmusik und moderne Klangsprache verbindet. (...) (Horst) Reday hat ganz konventionell, aber treffend inszeniert. Vor allem aber bestach die Aufführung durch eine ausgezeichnete Solo-"Zauber"-Geige (Ulrich Grußendorf) und ein Orchester, das unter Leitung von Rudolf Maier-Kleeblatt differenziert und präzise spielte.
   Die Sänger wurden zwar manchmal von den Instrumentalisten etwas zugedeckt, aber vor allem die wunderbar höhensichere junge lyrische Soubrette Sabine Thies als Gretel und Astrid Horn als erotische Verführerin Ninabella waren rollendeckend besetzt. Kaspar musste sich da - wie der Grossteil seiner männlichen Kollegen - doch sehr anstrengen, um vor allem sängerisch mitzuhalten. Dennoch eine schöne, runde Aufführung, wie geschaffen zur Vorweihnachtszeit. KLAUS KALCHSCHMID