Junge Münchner Symphoniker

Leitung: Bernhard Koch

Hier geht's zur Partner-Auswahlseite

Ball-Kalender
des Ball Classique
Rosenmontag 2002
im Deutschen
Theater
Zum Ballkalender
http://www.junge-muenchner-symphoniker.deHörprobenStartseiteKontaktTermine

 

Süddeutsche Zeitung / Dachauer Zeitung vom 14.02.2003

Tanzen zu Musik von Berlioz und Johann Strauß

SZ-Aktion zum Valentinstag:
Dreimal zwei Karten für den "Bal Classique" im Deutschen Theater zu gewinnen

Landkreis - Wer die elegante Alternative zum wilden Faschingstrubel in Fußgängerzonen mit Helau, Trötenlärm und Massenschunkeln sucht und im übrigen keine so rechte Lust verspürt, sich zu kostümieren, für den ist der Bal Classique am Rosenmontag, 3. März, im Deutschen Theater in München genau das Richtige. Unter der Leitung von Bernhard Koch spielen die Jungen Münchner Symphoniker auch heuer beliebte klassische Musik zum Tanzen, Feiern, aber auch einfach nur zum Zuhören. Das Motto für den diesjährigen Bal Classique lautet: "Hexen, Teufel, Zauberer". Als Geschenk zum heutigen Valentinstag verlost die Landkreisausgabe der Süddeutschen Zeitung dreimal zwei Saalkarten.
"Teuflisch" wird bei dem Ball auch das Programm der Jungen Münchner Symphoniker. Zu hören sein werden etwa Hector Berlioz' "Hexensabbat" aus der "Symphonie fantastique", die Luzifer-Polka von Johann Strauß oder Navarra von Teufelsgeiger Pablo de Sarasate. Darüber hinaus gibt es moderne fetzige Rhythmen internationaler Tanzorchester, aufgelegt von einem Discjockey. Außerdem tritt im Rahmenprogramm des Balls die Akrobatengruppe der Technischen Universität München auf.
Abendkleidung ist beim "Bal Classique" erwünscht. Wer also am Rosenmontag im Deutschen Theater feiern möchte, heute in der Zeit von 11.45 Uhr bis 11.55 Uhr bei der Süddeutschen Zeitung unter der Telefonnummer 089/54 58 38 50 anrufen. Allerdings gilt es dabei eine Frage richtig zu beantworten. Und die lautet: Was beschreibt der Satz aus Hector Berlioz' "Symphonie fantastique", der beim Bal Classique zu hören sein wird?
SZ

 zum Seitenbeginn

Münchner Merkur/ Ebersberger Zeitung vom 27.11.2002

Flexibles Orchester

Flexibilität bewiesen die Jungen Münchner Symphoniker bei ihrem Konzert im Franz-Marc-Gymnasium. Weil der Pianist Amir Katz wegen einer Mittelohrentzündung ausgefallen ist, spielte das Orchester unter der Leitung von Bernhard Koch statt des Klavierkonzerts von Robert Schumann den Slawischen Tanz von Antonin Dvorak. Das zahlreiche Publikum war trotzdem vollends vom Vortrag der Nachwuchsmusiker begeistert.
sh

 zum Seitenbeginn

[Rezension Markt Schwaben 11/01]

Himmlische Länge und konzentriertes Spiel

Begeisterter Applaus für das Konzert der Jungen Münchner Symphoniker im Franz-Marc-Gymnasium

Markt Schwaben - Wenn Markt Schwabens Gymnasiasten nicht gerade selbst musikalisch aktiv sind, dann lädt die Schule gelegentlich Gäste ein, so zuletzt die Jungen Münchner Symphoniker, die unter der Leitung von Bernhard Koch ihr neues Programm präsentierten. Die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Zugegeben, der erste Programmpunkt war mit etwa 5 Minuten Dauer relativ kurz. Anderseits ist die Ouvertüre op. 43 von Ludwig van Beethoven unter dem Titel "Die Geschöpfe des Prometheus" eigentlich ziemlich bekannt. Ausserdem gelang es den Jungen Münchner Symphonikern sehr gut, einen Spannungsbogen vom einleitenden Adagio ins Allegro molto con brio bis zur Reprise und Coda herzustellen. Die Notenblätter wurden rasch gewechselt, die Posaunisten nahmen ihre Plätze ein und Bernhard Koch fuhr fort mit dem zweiten Programmpunkt, Franz Schuberts großer C-Dur-Symphonie. Hier applaudierte das Publikum dann nach jedem einzelnen Satz. Doch weder Dirigent noch Orchester liessen sich dadurch aus der Ruhe bringen.
Die Instrumentalisten schienen gut vorbereitet und spielten konzentriert, sieht man von einzelnen Intonationsproblemen bei den Bläsern ab. Bernhard Koch wirkte fast gelassen, wenn er sich durch die Partitur arbeitet. Er dirigiert klar und deutlich, ohne übertriebene Gestik und Aufgeregtheiten. So bewältigte das Orchester, das aus Studenten aller Fakultäten zusammengesetzt ist, diese letzte Symphonie Schuberts scheinbar mühelos und stellte eindrucksvoll seine Qualitäten unter Beweis.
Robert Schumann hatte über die Symphonie gesagt, dass sie himmlische Längen habe. Nach ihrer Fertigstellung im Jahre 1828 sollte sie etwa im Wiener Konservatorium probiert werden, wurde jedoch wegen ihrer Länge und Schwierigkeit zurückgelegt. Fast zehn Jahre später machte sich ein Berufsorchester daran, die ganze Symphonie in einem Konzert aufzuführen, beschränkte sich dann aber auf die ersten 2 Sätze. Das Publikum in Markt Schwaben kam in den Genuss aller vier Sätze. Es finden sich darin alle Farben und Formen, die der Komponist darzustellen in der Lage war. In dreijähriger Arbeit schuf er das einleitende Andante, einen monumentalen Sonatenhauptsatz im Allegro, einen überaus poetischen zweiten Satz Andante con Moto, ein wienerisches Scherzo und ein machtvolles Allegro vivace zum Abschluss, ein Werk in dem diesseitiges und jenseitiges sehr nahe beieinander sind. Eigentlich verträgt diese grossartige Musik nicht unmittelbar eine Dreingabe. Nachdem sich die Zuhörer dann aber warmgeklatscht hatten, wiederholten die Jungen Münchner Symphoniker noch einmal "Die Geschöpfe des Prometheus".
THERESIA GLAS

zum Artikelbeginnzum Seitenbeginn

Münchner Merkur vom 17.5.2001

Kraftvolles Frühjahrskonzert

Junge Münchner Symphoniker spielen mit Engagement - Nur elf Zuhörer

Haar (erl) - Sind die Haarer keine Freunde der klassischen Musik oder war doch der erste richtig warme Abend des Jahres daran schuld, dass die Bürger lieber in den Biergarten als ins kleine Theater gegangen sind? Gerade einmal elf Zuhörer hatten die Jungen Münchner Symphoniker während ihres Frühjahrskonzerts. Und so sehr eine schöne Maß Bier am lauen Abend auch geschmeckt haben mag: Die Haarer haben wirklich etwas verpasst. Die Gruppe der Jungen Münchner Symphoniker besteht ausschließlich aus jungen Laienmusikern. Und der Künstler-Nachwuchs ließ sich von der schlechten Besucherzahl nicht schrecken und spielte unter der Leitung des Orchesterbegründers Bernhard Koch auch vor leeren Reihen ein kraftvolles Konzert.
Vor allem ihr Gast, der Solo-Cellist Adrian Janke, beeindruckte mit Camille Saint-Saens, seinen filigranen und schnellen Fingern und dem Unglaublichen, das er seinem Instrument zu entlocken vermag. Der 1981 geborene Janke hatte bereits mit drei Jahren seinen ersten Cellounterricht und ist mehrfacher Bundessieger beim Wettbewerb "Jugend musiziert". Nach dem Gastspiel in Haar hoffen die Jungen Münchner Symphoniker auf den heutigen Abend, denn da spielen sie ab 20 Uhr dasselbe Programm im Herkulessaal der Münchner Residenz. Wenn der Besuch dort gut ist, dann können sie Haar als gelungene Generalprobe werten. Und die Haarer bekommen die Chance, das Verpasste nachzuholen.

zum Artikelbeginnzum Seitenbeginn

Süddeutsche Zeitung vom 15.05.2001

Die "Jungen Münchner Symphoniker " gastieren im Kleinen Theater

Souveräne Technik und schöne Tongebung

Nachwuchssolist Adrian Janke begeistert mit dem melodischen Cello-Konzert von Saint-Saens

Haar Mit einem sehr ansprechenden und auch anspruchsvollen Konzert wollten der "Junge Münchner Symphoniker" unter der Leitung von Bernhard Koch und der junge Cellist Adrian Janke am Vorabend des Muttertags das Haarer Publikum beglücken, aber die Haarer wollten auf diese Weise nicht beglückt werden und blieben der Veranstaltung vollzählig fern. Das "Kleine Theater Haar" war fast restlos nicht ausverkauft, also leer. Lediglich zehn vermutlich mitgebrachte Orchesterfans und ein unentwegter Kritiker, die selbst den Weg ins Bezirkskrankenhaus Haar nicht scheuten, wurden Zeugen eines Konzerts, das unter diesen Umständen als letzte Probe vor dem großen Auftritt im Münchner Herkulessaal sicher nützlich war.

Farbige Instrumentierung
Es begann mit der Orchestersuite "Masques et Bergamasques" von Gabriel Faure. Dem hübschen Titel dieser aus Ouvertüre, Menuett und Gavotte bestehenden kleinen Suite, entspricht eine sehr gefällige Musik, die Masken in farbiger Instrumentierung mit der Bergamaska, einer volkstümlichen Melodie aus Bergamo, der Heimat Gaetano Donizettis, kombiniert. Die "Jungen Münchner Symphoniker" spielten sie mit sichtlicher und hörbarer Freude am Musizieren. Mit dem berühmten Cellokonzert von Camille Saint-Saens, einem dankbaren, melodisch und harmonisch geradezu süffigen Stück, stellte sich Adrian Janke als sehr begabter Nachwuchsolist von souveräner Beherrschung desTechnischen und schöner Tongebung vor.
War der erste Teil dieses Konzerts ganz auf französische Eleganz abgestellt, so war der zweite der Wiener Klassik gewidmet. Eine Ouvertüre im französischen Stil von Mozarts Altersgenossen Josef Martin Kraus aus Miltenberg am Main, der in Stockholm als Hofkapellmeister wirkte und Mozart um nur ein Jahr überlebte, war gewissermaßen der Übergang von der französischen Musik zu Mozarts Jupitersymphonie. Kraus wurde leicht- und eilfertig "der schwedische Mozart" genannt. Seine Ouvertüre im französischen Stil besteht aus einer klassischen Einleitung und einer Fuge mit ungemein vielen Einsätzen eines recht markanten Themas - ein kontrapunktisches Probestück. Für die "Jungen Münchner Symphoniker" war sie gerade recht als Vorbereitung für die größte Aufgabe, die ihnen von ihrem Dirigenten Bernhad Koch für dieses Konzert gestellt wurde. Bei Mozarts letzter Symphonie können Spitzenorchester der ganzen Welt ihren Glanz zeigen, für ein Nachwuchsorchester ist sie eine der größten Herausforderungen überhaupt.
Die "Jungen Münchner Symphoniker" bestanden diese Herausforderung erstaunlich gut. Vielleicht wird man den einen oder anderen eines Tages als "Münchner Philharmoniker" wiedersehen.
ADOLF KARL GOTTWALD

zum Artikelbeginnzum Seitenbeginn